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  Tagebau Ronneburg  
    
    
  Angaben zum Standort  
          
     
Zu diesem Tagebau liegen außer dem markscheiderischen Risswerk nur fragmentarische Informationen vor. Auf eine detaillierte Beschreibung der Auffahrung und der speziellen Verhältnisse muss daher verzichtet werden.
 
Karte Tagebau Ronneburg
Historische Karte mit Tagebau Ronneburg 
(östliche Stadtgrenze von Ronneburg)
 

Der Tagebau Ronneburg wurde in den Jahren 1952 bis 1956 betrieben.

Er lag nördlich der heutigen Bundesstraße 7 an der östlichen Stadtgrenze zu Ronneburg.

Aus dem ca. 3 ha große Tagebauaufschluss mit einer Länge von ca. 350 m, einer Breite von ca. 75 m und einer maximalen Teufe von ca. 30 m wurden 4,66 t Uran gewonnen.

Die Bergemasse betrug ca. 270 Tm³.

 
Halde urbar gemacht
Die nördliche, wieder urbar gemachte Halde
 

Der Tagebau und die Halde wurden in den Jahren 1974 bis 1976 wieder urbar gemacht.

Der Erztagebau wurde teilweise verfüllt. Der Aufschlussbereich und die baulichen Anlagen wurden bis zum Jahre 1990 als Logistik- und Werkstattstützpunkt
unter der Bezeichnung Garage 78 durch den Transportbetrieb der Wismut genutzt.

Die nördliche, wieder urbar gemachte Halde und zwei Drittel des verfüllten Tagebaues werden gegenwärtig als Waldfläche fortwirtschaftlich genutzt.
(siehe Foto links)

Die südliche Halde zwischen der Bundesstraße 7 und dem Raitzhainer Bach wurde 1993 abgetragen, die Aufstandsfläche für eine industrielle Nutzung saniert und der Stadt Ronneburg übergeben.

 
 
 
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