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  Der ehemalige Bergbaubetrieb Drosen  
    
    
  1. Lage und Entstehung  
          
     


Historische Karte mit Lage des Ortes
Drosen im Nordosten von Ronneburg

  Der Bergbaubetrieb (BB) Drosen, das jüngste Bergwerk in der Ronneburger Lagerstätte, lag nordöstlich von Ronneburg, an den nordwestlichen Ortsrand der Gemeinde Löbichau angrenzend.

Die von den Betriebsanlagen belegten Flächen befanden sich sämtlich  im damaligen Kreis Schmölln des Bezirkes Leipzig.

Die Betriebsfläche umfasste 116,3 ha.

Auf Grund des Generaleinfallens der Lagerstätte nach Nordost erforderte das Grubenfeld die tiefsten Schächte im Ronneburger Bergbaurevier.

 
  2. Auswahl wichtiger Betriebsdaten  
 
               Datum               
               Ereignis               
     1965 - 1976             Geologische Erkundung durch Bohrungen von übertage     

 
1975   Beginn der Erschließung des Betriebsgeländes für den BB Drosen unter Leitung eines Aufbaustabes im BB Beerwalde durch den Bau- und Montagebetrieb (MBM) 17 der SDAG Wismut

 
1977   Am 02.01.1977 Gründung des Schachtbaubetriebes der Wismut zur Teufe der Schächte und zum Errichten der Betriebsanlagen mit gleichzeitiger Auflösung des Aufbaustabes in Beerwalde

 
1980   Am 01.07.1980 Bildung des BB Drosen und Auflösung des Schachtbaubetriebes

 
1982   Inbetriebnahme des Förderkomplexes am Schacht 403 (Hauptschacht) mit Anbindung an die Betriebsgebäude und Sozialeinrichtungen

 
1991   Übernahme des BB Beerwalde in den Bergbaubetrieb Drosen

 
1993   Vereinigung mit dem Bergbaubetrieb Ronneburg zum Sanierungsbetrieb Ronneburg
 

Drosen Verwaltung.jpg
Verwaltungsgebäude Bergbaubetrieb Drosen

Bergbaubetrieb Drosen
Übersichtsfoto Bergbaubetrieb Drosen

     
 
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  3. Tagesschächte des Bergbaubetriebes Drosen  
 
Hinweis, es gibt 2 Möglichkeiten in der Tabelle die Bilder anzusehen.
    1.  

Wenn Sie in der nachfolgenden Tabelle auf "Version 1" klicken, können Sie den jeweiligen Schacht in einem eigenen Fenster im Großformat sehen, allerdings muss in Ihrem Browser Java aktiviert sein.
Um das Fenster zu schließen klicken Sie einfach in das Bild.

    2.  

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Schacht-Nr.
Teufe
in m
Teuf-
begin
Betriebs-
beginn
Verwendung
Besonderheiten
                   

403
Foto
Version 1
Version 2

  872,6   6/76   2/80   Förderschacht   Vormontiertes Fördergerüst mittels Fluidtechnik am 26.08.81 über die Schachtröhre eingefahren

 
 
 
 
 
412
Foto
Version 1
Version 2
  642,6   12/74   8/77   Abwetterschacht, Kontrollfahrung    

 
 
 
 
 
412 a
Foto
Version 1
Version 2
  39,6   08/87   12/87   Wetterschacht   Wetterschacht mit Wetterstrecke zum Schacht 412

 
 
 
 
 
415
Foto
Version 1
Version 2
  881,1   12/75   12/80   Förderschacht   Vormontiertes Fördergerüst mittels Stahlrollen am 14.10.83 über die Schachtröhre verschoben; Einzige Turmfördermaschine

 
 
 
 
 
416
Foto
Version 1
Version 2
  722,1   3/79   2/81   Abwetterschacht   teilweise Teufe im Gefrierverfahren mit Kerosin
 
  4. Haldenwirtschaft  
 
Die Halde im BB Drosen, eine Tafelhalde, hatte eine Aufstandsfläche von 22,8 ha und ein Volumen von 3,5 Mio m³. Diese Halde wurde zwischenzeitlich an die Halde Beerwalde angelagert.
 
Halde Drosen 1 Halde Drosen 2
Fotos der Halde Drosen
     
 
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  5. Besonderheiten der Betriebsentwicklung  
 

Das Abteufen der Schächte 403 und 415 stellten wegen der Wasserzuläufe bis 500m³/h hohe Anforderungen an die Teufmannschaft.
So musste der Schacht 416 unter Einsatz des Gefrierverfahrens durch die wasserführenden Schichten geteuft werden, da alle Bemühungen, den Wasserzufluss durch Betonieren einzudämmen, vergeblich gewesen waren.

Die Schächte 403 und 415 waren die modernsten Anlagen der Wismut.

 
  6. Fotoauswahl vom Abriss und Sanierung des ehemaligen Bergbaubetriebes Drosen  
 
Bergbaubetriebe Drosen 1 Bergbaubetriebe Drosen 2
Abriss Schachtanlagen des Bergbaubetriebes Drosen
 

Hinweis: Eine größere Fotoauswahl aus den verschiedenen Schächten des dieses ehemaligen Bergbaubetriebes finden Sie in der linken Navigationsleiste unter "Fotogalerie" und dem jeweiligen ehemaligen Bergbaubetrieb.

     
 
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